

Die Welt
„Phänomenal begabt“
Taunus Zeitung
...Seine stupenden Fähigkeiten, plastisch und präzise zu formulieren, bewies einmal mehr Julian Steckel. Mit geschlossenen Augen, gleichwohl hellwach, schien sich der Cellist in György Ligetis Solosonate förmlich hineinzuversenken, Ligetis Tonsprache bis in kleinste Verästelungen hinein nachzulauschen und nachzuspüren. Dabei gebot Steckel über eine ebenso brillante Auffassungsgabe wie ein reiches Ausdrucksportfolio, das er subtil zu nutzen versteht. ...
Westfälische Rundschau
Julian Steckel...mit sensiblem Gespür für Klanggestaltung, romantischem Feuer und großer, sonorer Tonfülle…
...makellose Intonation und Grifftechnik...
Frankfurter Allgemeine Zeitung
...Julian Steckel artikulierte, rhythmisierte und färbte György Ligetis Sonate für Cello solo plastisch wie eine Klang-Rede...
Die Rheinpfalz
„Superstar von morgen“
...unwiderstehlich. der 23-Jährige spielt halsbrecherische Läufe locker wie mit links, ganz spielerisch, da sprühen die Funken, ein aberwitziges Feuerwerk. ... Bei Steckels stabilem, extrem zurückgenommenen, aber immer substanziellen „Piano“ im zweiten Satz, „Adagio", stellen sich einem die Nackenhaare. Steckel spielt, was und wie er will, schlüssig und zwingend, alle gehen mit, der Dirigent wird zum Sekundanten, beinahe sekundär.
Frankfurter Rundschau
...wie Julian Steckel an Kodalys Sonate op. 8 zündelte, wie er sie mit Energie auflud, bis sie zu bersten schien, wie er die Töne elektrisierte, sie mit rhythmischen Neutronen beschoss und sie förmlich zur Kernschmelze trieb.
Schumann vom Feinsten
NRZ, Düsseldorf, 18.05.2008
Verhangener und komplizierter wird es im Cellokonzert, das Schumann 1853, zu Beginn
seiner Düsseldorfer Zeit, komponierte, das aber erst nach seinen Tod, zu seinem 50
Geburtstag 1860, uraufgeführt wurde. Das Werk ist bei Solisten nicht beliebt. Mühsam und
wenig effektvoll ist es, die vielen Verästelungen, die Schumann ungeordnet um das
Hauptmotiv ranken lässt, zur Einheit zu verschmelzen.
Genau das gelingt Julian Steckel. Mit Tempo und Intelligenz führt er die Einzelteile zu einem Ganzen zusammen. Ohne dass man ihm die Mühe anmerkt. Den Eindruck, so könnte es Schumann gemeint haben, unterstützt der junge Blondschopf Steckel noch durch noblen Sound und viel Gefühl.
Sentiment, aber keine Sentimentalität.
Den stürmisch lebendigen Applaus - auch von Seiten der Schüler, die er mit seinem Cello im Rahmen des "Rhapsody in School"-Programms besucht hatte - quittierte Steckel mit einer Zugabe von Bach. (MGM)
Taunus Zeitung
...Höhepunkt des Abends war ohne Zweifel das Cellokonzert mit einem grandiosen Solisten. Steckel präsentierte den Solopart mit einer verblüffenden Leichtigkeit und einzigartiger Tongebung. Samtene Töne entlockte er seinem Instrument und schwang sich zu Violinklängen im Flagolett hinauf, die an Zartheit kaum zu überbieten waren.
Der Spiegel
...derart lustvoll-schroff und packend, dass dem Zuhörer im großen Saal des Jugendstilkraftwerks Heimbach fast der Atem wegblieb. ...
Die Rheinpfalz
Anzukündigen ist diesmal - ganz ohne Vorbehalt und Einschränkung - ein überragendes Talent. Julian Steckel hat heute schon die zwingende Ausstrahlung, die musikalische Autorität und den virtuosen Gestus des souveränen Solisten.
Seine Skala der Farbabstufungen ist weit gefächert, reich an Pastelltönen und reizvollen Schattierungen.
...ungemein lebendig, vielschichtig, sensibel und - im besten Sinne – artistisch.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
...Technisch brillant, mit wundervoll weichem, leuchtenden Ton...
..lebendige, ungeheuer elaborierte Agogik des Cellisten...