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1982 in Pirmasens geboren, begann Julian Steckel im Alter von fünf Jahren bei Ulrich Voss in Saarbrücken mit dem Cellospiel und wechselte 1998 als Jungstudent zu Gustav Rivinius an die Musikhochschule Saarbrücken. Nach dem Abitur studierte er in Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Boris Pergamenschikow und setzt zurzeit sein Studium bei Heinrich Schiff in Wien fort. Weitere Impulse erhielt er von Mstislav Rostropowitsch, Bernhard Greenhouse und Steven Isserlis. Julian Steckel ist Preisträger des Internationalen Pablo Casals Wettbewerbs Kronberg 2004 und des Internationalen Rostropowitsch Wettbewerbs Paris 2005, außerdem gewann er 2003 den Internationalen Lutoslawski- Wettbewerb Warschau und den begehrten Preis des Deutschen Musikwettbewerbs Berlin. Darüber hinaus wurde er mit zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem 1. Preis des Internationalen Domnick-Cellowettbewerb Stuttgart, dem 1. Preis bei der International Cyprus Cello Competition, dem Landgraf-von-Hessen-Preis der Kronberg-Academy, dem Top Cellist´s Prize des Verbier-Festivals, dem Förderpreis für junge Künstler des Landes Rheinland-Pfalz und dem startup!music Preis der Hochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Als Solist musizierte er mit dem Orchestre de Paris, den Krakauer Philharmonikern, den Radiosinfonieorchestern des Saarländischen Rundfunks und des Hessischen Rundfunks, mit dem Radiosinfonieorchester Berlin, dem Danish National Radio Orchestra Kopenhagen, dem Rundfunksinfonieorchester Warschau, mit der Kremerata Baltica, dem Franz-Liszt-Kammerorchester Budapest und den Züricher und Stuttgarter Kammerorchestern. Kammermusikprojekte führten Julian Steckel mit Musikern wie Sarah Chang, Christian Tetzlaff, Isabelle Faust, Priya Mitchell, Yuri Bashmet, Gustav Rivinius, Lars Vogt, Alexander Lonquich sowie mit dem Guarneri und dem Vogler Quartett zusammen. Julian Steckel konzertierte in vielen Ländern Europas, in Asien, Mexiko und den USA, trat bei Festival wie dem „Spannungen“-Festival Heimbach, den Bonner Beethovenfestspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Cellofestival Kronberg und dem Festival Mitte Europa auf und gastierte u. a. im Konzerthaus Berlin, der Hamburger Musikhalle, der Philharmonie am Gasteig München, dem Theatre du Chatelet und der Opéra Bastille in Paris und im Seoul Arts Center. Neben Produktionen und Mitschnitten durch verschiedene deutsche und europäische Rundfunk- und Fernsehanstalten liegt eine Aufnahme des Lutoslawski-Cellokonzerts mit dem Radiosinfonieorchester Warschau vor, außerdem wird demnächst seine Debut-CD beim Label Ars Musici erscheinen. Julian Steckel ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des Deutschen Volkes.