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— 2. Juli 2025
Sommergrüße
Die vergangene Saison war geprägt von inspirierenden musikalischen Begegnungen: Ich hatte die Ehre, gemeinsam mit den Bamberger Symphonikern und Jakub Hrůša das Dvořák-Festival in Prag zu eröffnen und debütierte mit der wunderbaren Royal Stockholm Philharmonic unter der Leitung von Ruth Reinhardt. Weitere Höhepunkte waren das Walton-Cellokonzert mit Tianyi Lu in Leipzig, Tourneen mit der Rheinischen Philharmonie und dem Staatsorchester Halle, zahlreiche Kammermusikkonzerte – unter anderem bei meinem eigenen, mir sehr ans Herz gewachsenen Festival in Füssen an der österreichisch-bayerischen Grenze – und als Abschluss vor der Sommerpause: Strauss’ Don Quijote mit dem Sapporo Symphony Orchestra unter Elias Grandi in Japan.
Die Vorfreude auf die kommende Saison ist groß: Debüts und Wiedereinladungen führen mich zum hr-Sinfonieorchester mit Tabita Berglund und Schostakowitschs Cellokonzert, zum Dallas Symphony Orchestra mit Ana María Patiño-Osorio, sowie zum Tonkünstler-Orchester Wien unter Tomáš Netopil (beide mit Dvořák), außerdem zum Bournemouth Symphony Orchestra unter Karl-Heinz Steffens. Besonders freue ich mich auf die Rückkehr zum Québec Symphony Orchestra mit Clemens Schuldt – diesmal mit Friedrich Guldas witzigem, funky, zutiefst österreichischem Cellokonzert – sowie auf ein Mammuthprojekt: alle Bach-Suiten in Shanghai und Peking.
Doch vorher geht es noch ein letztes Mal vor der Sommerpause auf die Bühne – beim wunderbaren Kammermusikfestival Fließen, gemeinsam mit Martin Helmchen, Marie-Elisabeth Hecker, Vilde Frang, Timothy Ridout, Antje Weithaas und vielen anderen großartigen Menschen.
Über Julian Steckel
„Als Interpret vertraue ich meiner inneren Landschaft immer mehr und lasse das Publikum hinein.“
Musik entsteht aus einer Erfüllung. Das Publikum spürt, ob auf der Bühne jemand empfindet, was er ausdrückt, oder imitiert, was er glaubt, empfinden zu müssen. Julian Steckel spielt wie jemand, der etwas Lebendiges zu teilen hat.
Nächste Konzerte
18. Juni. 2026 — 19:00 Uhr
Heimbach Kraftwerk
Jörg Widmann: Fieberphantasie für Klavier, Streichquartett und Klarinette
Martin Helmchen : Klavier
Florian Donderer : Violine | Christian Tetzlaff : Violine
Barbara Buntrock : Viola
Elad Navon : Klarinette
20. Juni. 2026 — 19:00 Uhr
Heimbach Kraftwerk
Antonin Dvorak: Serenade für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Fagotte, drei Hörner, Violoncello und Kontrabass
d-Moll, op. 44
Marie Tetzlaff : Oboe | Eloi Enrique : Oboe
Elad Navon : Klarinette | Claudia Aliaj Oliver : Klarinette
Theo Plath : Fagott | Aljoscha Donderer : Fagott
Sybille Mahni : Horn | Bastian Spier : Horn | Yi-An Liao : Horn
Julian Steckel : Violoncello
Burak Marlali : Kontrabass
21. Juni. 2026 — 19:00 Uhr
Heimbach Kraftwerk
Franz Schubert: Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli C-Dur, D 956
Christian Tetzlaff : Violine
Alina Ibragimova : Violine
Barbara Buntrock : Viola
Julian Steckel : Violoncello
Quirine Viersen : Violoncello
Ludwig van Beethoven
Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-Moll op. 80
Konzertchor Westfalica der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund, Einstudierung Elisabeth Strake
SPANNUNGEN:Festivalorchester