Julian Steckel Cello

Julian Steckel Cello

News

— 24. April 2021

Bittersüß

Zurück im Concertgebouw, diesmal natürlich vor leeren Rängen. Ich habe in diesem legendären Saal schon einige Konzerte spielen dürfen, und obwohl ich mich hier mittlerweile sehr heimisch fühle, bleibt eine gewisse Ehrfurcht vor diesem, nun ja, Tempel: vor zehn Jahren ging es los mit den Rokoko-Variationen, dann kam Brahms Doppelkonzert, gefolgt von Schostakowitsch, und nun Schumann Konzert- ich kann mich nicht beschweren!
Meine wirklich wunderbaren Partner sind das Residentie Orkest unter ihrem Chefdirigenten Nicholas Collon, der übrigens morgen sein letztes Konzert in seiner Funktion als Chef dirigieren wird. Ich freue mich irrsinnig auf die mittlerweile so seltene Gelegenheit, auf solch einer Bühne sitzen zu dürfen – im Juni gibt es übrigens gleich das nächste Engagement hier, vielleicht sogar vor ein paar Zuhörern?


Über Julian Steckel

„Als Interpret vertraue ich meiner inneren Landschaft immer mehr und lasse das Publikum hinein.“

Musik entsteht aus einer Erfüllung. Das Publikum spürt, ob auf der Bühne jemand empfindet, was er ausdrückt, oder imitiert, was er glaubt, empfinden zu müssen. Julian Steckel spielt wie jemand, der etwas Lebendiges zu teilen hat.


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