Julian Steckel Cello

News

— 18. April 2020

Fermate

Die Fermate (italienisch fermare ‚anhalten‘) ist in der Musik ein Ruhezeichen in Form einer nach unten offenen Parabel mit Punkt in der Mitte über einer Note oder Pause, das auch als Aushaltezeichen verwendet wird, Innehalten in der Bewegung anzeigt oder dem Solisten signalisiert, diese Stelle nach seinem individuellen Bedürfnis zu verzieren. Frühere Benennungen des Zeichens waren „Point d’Orgue“ und Corona oder Coronata.


— 18. Februar 2020

Kalt in Québec

Letzten Sommer habe ich mit dem Orchestre symphonique de Québec bei Tschaikowsky geschwitzt, diesmal bei -25 Grad mit Dvorak gezittert. Den geplanten Skitag nach den Konzerten habe ich verschoben, bei den eisigen Temperaturen sind wir lieber bei zuhause geblieben und haben uns mit NBA und Sibelius aufgewärmt. Eine tolle Woche, bis bald!


— 26. Januar 2020

Diese Woche: Norwegen

Diese Woche bringt mich in einen wunderschönen Konzertsaal: Den “Kilden” in Kristiansand. Vor drei Jahren habe ich hier mit dem Sinfonieorchester Kristiansand und ihrem damaligen Chef Giordano Bellincampi das Schumann-Konzert gespielt, dieses Mal- wieder unter Bellincampi, diesmal als Ex-Chef- habe ich das Haydn-Konzert C-Dur dabei. Herrliches Repertoire also, mit einem mir vertrauten Orchester und Dirigenten im spektakulären “Kilden” am Wasser, dahinter gelegen ein gemütliches Fischrestaurant. Jeg liker det!


— 30. Dezember 2019

Hindemith, Polastro in tecia und ein neues Jahrzehnt

Das letzte Konzert des Jahres ist zwar schon ein bisschen her, es war aber sowohl musikalisch spannend und befriedigend, wie auch das selbstgesteckte kulinarische Rahmenprogramm erfüllend (Polastro in tecia habe ich in Berlin gleich nachgekocht).
Früher habe ich (zumindest fühlt sich das so an) öfter reine Soloprogramme gespielt, und hoffe, dass das Interesse der Veranstalter an solch “puren” Erlebnissen wieder stärker würde. Zwei Stunden allein auf der Bühne, die Spannung halten, und den Weg mit dem Publikum gemeinsam zu durchleben, ist einfach sehr besonders. Und macht hungrig!

Jetzt auf ins neue Jahrzehnt! 2020 ist zwar nur eine Zahl- andererseits ist für mich in den letzten 10 Jahren so irrsinnig viel passiert, dass ich einfach dankbar bin, gesund und munter zu sein und von wunderbaren Menschen und Musik umgeben zu sein.
In diesem Sinne auf ein gutes neues Jahr!


— 5. November 2019

Flat Whites mit dem Skride Piano Quartett

Seit einer Woche bin ich auf der Südhalbkugel unterwegs: los ging es in Neuseeland beim Auckland Philharmonia Orchestra, wo ich mich merkwürdigerweise immer sehr zuhause fühle, und bin jetzt mit meinen musikalischen Freundinnen vom Skride Klavierquartett auf dem zweiten Teil der Reise. Wir spielen Konzerte in Sydney, Newcastle, Adelaide, Canberra, Perth, Melbourne und Hobart, genießen den australischen Frühling und unterstützen nach Kräften die Betreiber der einschlägigen Hipster Coffee Shops. Lang lebe der Flat White!


— 16. Oktober 2019

Neues Kapitel

Heute beginnt ein neues Kapitel für mich- ab sofort übernimmt das Impresariat Simmenauer mein General Management. Das Impresariat ist international geschätzt für seine künstlerisch konsequente Linie, was im Musikbetrieb heute selten anzutreffen ist. Ich bin voller Vorfreude auf unsere Zusammenarbeit!


— 8. September 2019

Happy birthday, dear Dvorak!

Dvoraks wunderbares Cellokonzert zur Saisoneröffnung der Staatskapelle Halle mit ihrer neuen GMD Ariane Mathiak, und das auch noch an Dvoraks Geburtstag und als mein erstes Konzert nach meiner Sommerpause- was will man mehr!?


— 19. August 2019

Kodaly Veröffentlichung

Mittlerweile ist meine Aufnahme der Kodaly Solosonate veröffentlicht, und ich bin sehr froh, Antje Weithaas für das große Duo und Paul Rivinius für die wunderschöne Sonatine mit im Boot zu haben! Beim kleinen, feinen und treuen Label Avi-Music, dem ich sehr dankbar bin, kann man sie jetzt bestellen.


— 1. August 2019

Koreanisch-kanadische Sommertage

Mein CO2- Fußabdruck in diesem Monat ist leider eine Katastrophe- über die Frage, wie man seinen Beruf ausüben kann, ohne unsinnig viel zu fliegen, sprechen gerade viele meiner Musikerkollegen. Ich bin diese Woche in Pyeongchang, sitze hier jeden Abend auf der Bühne und treffe viele koreanische Musiker wieder, die in europäischen Toporchestern spielen und den Sommer in ihrer Heimat verbringen. Übermorgen reise ich dann nach Domaine Forget am Sankt-Lorenz-Strom und gebe dort einen Kurs, bevor ich mit dem Quebec Symphony Orchestra die Rokoko-Variationen von Tschaikowksy spielen werde. Danach fliege ich wieder nach Europa…garantiert der letzte Flug für diesen Monat!


— 11. Juli 2019

Von der Ostsee in die Alpen

Die nächste Tour steht an: vier Konzerte mit meinen musikalischen Freunden Veronika Eberle und William Youn. Mit einem Programm rund um das Klaviertrio von Tschaikowsky starten wir in Bad Doberan und beschließen die Runde im legendären Schloss Elmau. Die alte Sauna direkt am Gebirgsbach gibt’s auch noch, zum Glück!
Direkt danach werde ich eine Woche mit Kammermusik und tollen Nachwuchsmusikern an der Mahler- Akademie in Bozen verbringen- und dann in den Zwischenurlaub starten.